Im Schloss Haimhausen residiert heute die Bavarian International SchoolDas Erholungsgebiet Karlsfelder SeeDas Augustiner Chorherren Museum in Markt IndersdorfLuftbildaufnahme Karlsfeld
Im Schloss Haimhausen residiert heute die Bavarian International School
Das Erholungsgebiet Karlsfelder See
Das Augustiner Chorherren Museum in Markt Indersdorf
Luftbildaufnahme Karlsfeld

Auf den Spuren des Heiligen Alto

Dem Mönch durch harmonische Hügellandschaft oder virtuell folgen

Auf dem Weg zur Alto-Quelle

Auch wenn sein Wirken schon mehr als 1250 Jahre zurückliegt, trifft man in und um Altomünster überall auf Spuren des Heiligen. Das ist nicht weiter verwunderlich, gilt der irische Wandermönch doch als Gründer des Marktes Altomünster. Gemeindemitarbeiterin Tanja Fischer ist hier aufgewachsen und hat sich bei ihrer jüngsten Spurensuche von der Kamera begleiten lassen. Neugierige finden das zweiminütige Video ab sofort auf YouTube unter dem Suchbegriff "Auf den Spuren des Heiligen Alto".

Wer dem Mönch und Einsiedler selbst ganz nahekommen möchte, hat mit dem Wanderweg "Auf den Spuren des Hl. Alto" die Möglichkeit dazu. Der etwa 6,5 Kilometer lange Weg ist gut ausgeschildert und beginnt an der weithin sichtbaren Kloster- und Pfarrkirche am Marktplatz. Ziel ist die symbolische Alto-Quelle inmitten des Altoforstes. Über ihr thront zur Versinnbildlichung des Brunnenwunders die Statue des St. Alto, während die eigentliche Alto-Quelle in der Klosterkirche entspringt.

Vielen mutet der sagenumwobene Ort im dichten Nadelwald fast magisch an. Es ist wunderbar ruhig und riecht nach Moos und feuchter Erde. Sonnenstrahlen fallen auf einen Felsen, aus dem klares, kaltes Wasser sprudelt. Sie erhellen auch die hölzerne Statue des Heiligen Alto, die starr geradeaus in den Wald schaut und uns doch im Blick zu haben scheint. Eine Bank an der Quelle bietet Gelegenheit zur Rast und inneren Einkehr.

Nach einer Gehzeit von insgesamt etwa zweieinhalb Stunden erreicht man wieder den Marktplatz. Dabei führt das letzte Stück wieder durch den Ort, vorbei am Klostergarten mit seinen Kräutern. Wer jetzt noch tiefer in die Geschichte der Ortschaft und ihres heiligen Gründers eintauchen möchte, kann eine der beiden hiesigen Brauereien besuchen und sich beim zünftigen Bier stärken - so wie es die Mönche in früheren Zeiten auch gerne taten.

Einen kostenlosen Flyer und weitere Inspirationen für Unentdecktes zwischen Stadterlebnis und Dorfidyll erhalten Sie im Infobüro im Alten Zollhäusl oder auf der Webseite www.tourismus-dachauer-land.de. Alternativ kann der Flyer auch kostenfrei über das Bestellformular der Webseite oder per E-Mail info@tourismus-dachauer-land.de angefordert werden.